HPH-Entlüftungsanlage des Vorgeleges  

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Discription in English

Beschreibung

Entlüftung für die Vorderachsen des UNIMOG mit den Nr. 737 1-- und 737 2-- des Vorgeleges
Dies betrifft die Modele von 406 bis 437

Bei den Vorgelegen der Achsbaumuster 737 --- ist durch die Entlüftung der Abfluss des Öls aus den Vorgelegen
zum Achsrohr und weiter zum Differenzial möglich.

Dies betrifft die oben genannten Achsen der Unimogs mit 6 Loch-Felgen und Achsen vom 406 bis zum 437.

Dies ist besonders der Fall bei längerer, schneller Autobahnfahrt durch die dabei erhöhte Temperatur des Öls.
Je höher die Geschwindigkeit ist die gefahren wird,
 umso höher wird die Temperatur des Öls und umso mehr Öl wandert in das Achsrohr ab.
 
Das vordere linke Vorgelege ist besonders betroffen. Die hinteren Vorgelege weniger.

Bei meinem Unimog hatte ich an den hinteren Vorgelegen auch nach 4.000 km keinen Ölverlust festgestellt.
Hingegen war bei den beiden vorderen Vorgelegen bereits nach ca. 1.000 km Autobahnfahrt (90 km/h)
zwischen 50-70% des Öls in das Achsrohr abgewandert.
Bei schneller Autobahnfahrt kann bereits nach 500-700 KM zu wenig Öl im Vorgelege sein.
 

Was bewirkt die HPH-Entlüftung mit Ausgleichsbehälter

Durch das nun geänderte Belüftungssystem kondensiert der aufsteigende Ölnebel
 im Ausgleichsbehälter und das Öl läuft dann direkt wieder zurück in das Vorgelegegehäuse
und wird nicht weiter in das Achsrohr gedrückt.

Hierdurch wird der Verlust von Öl aus dem Vorgelege minimiert.

....Bei eingebauten Entlüftung mit Ausgleichsbehälter, war auch nach 5.000 km nur ein geringer Ölverlust,
der unter 10% lag, an den vorderen Vorgelegen bei meinem 435er feststellbar.

 

Der Einbau ist ohne Veränderung durchführbar.
Alle notwendigen Anbauteile sind im Anbausatz enthalten
einschließlich Dichtringe und Schlauchschellen.


Luftdruck Aufschlag bei Fahrt mit Allradantrieb.
Luftdruck wird in die Gehäuse eingeleitet um das Eindringen von Wasser durch Überdruck zu vermeiden.

Beim Einschalten des Allradantriebe beim Unimog U1300L wird automatisch ein Luftdruck von ca. 0,5 bar auf Getriebe, Vorgelege und  auf die Hauptscheinwerfer gebracht. Hat den Sinn das bei Wasserdurchfahrten kein Wasser in diese nun mit Überdruck befüllten Elemente gelangen kann. 
Beim Militär geht man davon aus, dass der Soldat bei Wasserdurchfahrten wie vorgeschrieben den Allrad benutzt. Also hat man das gekoppelt. 
Doof ist nur, dass bei jedem Allrad einschalten nun der Druck eingeschaltet ist, auch wenn ich durch die Wüste eiere.
Dort ist es mir dann auch aufgefallen, dass ich jedes Mal wenn ich den Allrad ausschaltete, einen starken Getriebeöl-Geruch feststellte.
Dieser Druckaufschlag belastet auch die Dichtungen und Dichtringe. 
Ich habe die Leitung unterbrochen, nach außen geleitet, und dort einen Absperrhebel eingesetzt den ich normal auf geschlossen stelle.
Leg ich nun Allrad ein, gibt es keinen Druckaufschlag mehr. 
Es sei, ich öffne den Absperrhebel. Was aber nur notwendig wäre, wenn ich eine Wassertiefe von mehr als 50 cm durchfahre.
Viele habe die Vorgelege-Simmeringe undicht. Warum? 
Ich habe an keinem meiner beiden Fahrzeuge bisher undichte Simmeringe. Warum?

Einbau Entlüftungsanlage
 

 
     
  A.
Hohlschraube 3. der vorhandenen orig. Entlüftung ausdrehen (12er Schlüsselweite) und das Entlüftungsrohr aus dem Schlauch 1. oben herausnehmen. Die Leitung benötigen wir nicht mehr bis auf die Hohlschraube.

B.
Mit 19er Maulschlüssel den Schraubbolzen 2. ausdrehen.

C.
Einfüllschraube 4. ausdrehen. Benötigen wir nicht mehr.

MONTAGE
1.
Die neue Entlüftungsanlage nehmen und dort den Schraubbolzen 2. einführen.

2.
Entlüftungsanlage platzieren und den Schraubbolzen 2. soweit einschrauben bis er fast anliegt.
Beweglichkeit der Entlüftungsanlage erhalten.

       
  3.
Hohlschrauben mit Dichtring bestücken.

4.
Hohlschraube 4. mit Dichtring durch die Ringöse einsetzen. Dann zwischen Ringöse und Vorgelege den zweiten Dichtring einsetzen.

5.
Hohlschraube anziehen.
Darauf achten das das Rohr frei an den Schrauben vorbei liegt ohne verspannt zu werden.

       
  6.
Die Entlüfterleitung 3. positionieren, Hohlschraube und Dichtringe einsetzen und verschrauben. 12er Schlüsselweite.

7.
Nun erst den Schraubbolzen 2. fest anziehen.

12.
Das obere Entlüftungsrohr mit dem Schlauch zur Achse verbinden und gut mit der Schlauchschelle befestigen.

 

Hier wurde der Einbau für die linke Seite beschrieben. Rechts ist analog.

       

 

 

Beachte:
Beim Einlegen des Allradantriebs wird ein geringer Luftdruck auch in die Vorderachse gedrückt um bei Wasserdurchfahrten das Eindringen von Wasser zu vermeiden.
Deshalb kann hier nur ein in sich geschlossenes Entlüftungssystem verwendet werden und kein offenes.

Mehr siehe Technik/Bericht

 

 

Es gibt an unsere Vorgelege Entlüftung oft eine Fehlinterpretation technischer Art.
Unsere zentrale Schraube sei zu kurz.
Dem ist nicht so.

Denn im Deckel ist das Gewinde wie auch bei früheren Ausführungen.
Wir haben dann jedoch zusätzlich zur Sicherheit noch einen Kupferdichtring und eine Kontermutter angebracht.

Als Kontermutter ist bewust eine selbstsichernde Mutter gewählt.
Hierbei sollte das Gewinde geschützt werden und nicht aus der Mutter hervorschauen.
 
Deshalb die erhöhte selbstsichernde Mutter
Also die Schraube ist nicht zu kurz sondern dies ist alles sinnvoll so gewollt.

 
vor     vor1     vor2
 

   

Discription in English

Hier ein Video in YouTube wo die Funktion und der Einbau beschrieben wird.
 

http://youtu.be/iMkEjdBCVyc

 

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